Russland will endlich Olympiade - Krasnaja Poljana

Gerade ist die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2012 von Moskau gescheitert, da kommt ein neuer russischer Kandidat: Viktor Kolodjaschny, Bürgermeister des subtropischen russischen Ferienparadies Sotschi bewirbt sich – um die olympischen Winterspiele 2014. Das Zauberwort heißt Krasnaja Poljana. Krasnaja Poljana ist ein noch verschlafenes Skigebiet etwa 60 Kilometer von Sotschi entfernt. Mit traumhaften Abfahrten, schneesicher und noch spottbillig liegt der Winterferienort in den westlichen Ausläufern des Kaukasus. Das einzige Problem: Es gibt überhaupt keine Infrastruktur – das 15.000 Seelen-Dorf braucht kräftige Schützenhilfe bei der Finanzierung. Beworben hat man sich bereits – jetzt geht es darum, alle Anforderungen des Olympischen Komitees zu erfüllen. Die Entscheidung fällt im Sommer 2007.Laut Kolojaschny soll der olympische Spass rund 10 Milliarden Dollar kosten, etwas Zweidrittel für staatliche Infrastrukturmassnahmen, weitere 3 Milliarde aus Hand von privaten Investoren. Im Januar 2006 stimmte die russische Duma der Planung zu: Die Region um Sotschi kann sich über einen warmen Infrastrukturregen freuen. Die Gelder sollen fließen, auch wenn die Bewerbung für die Olympischen Spiele scheitert. Für die Ferienregion am Kaukasus bedeutet das einen riesigen Boom. Schon jetzt sind die „schwarzen Strände“ von Sotschi zu Sommerzeiten überfüllt – das schneesichere Krasnaja Poljana verspricht nun viele Touristen zusätzlich. Die Schwarzmeerküste Russlands wandelt sich in eine blühende Urlaubsregion für Reisen in die GUS (http://www.touragents.de).

Besuchen Sie auch http://www.krasnaja-poljana.de von Markus Lenk.

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